F.A.Q.

Häufig gestellte Fragen

Wer steckt hinter der CKC, der Club Kommission Cottbus?
 
‘Hinter’ der CKC stecken diejenigen, die auch an ihr beteiligt sind: Sie ist als e.V.i.G. (eingetragener Verein in Gründung) ein Zusammenschluss der Akteur*innen, die ihr hier auf der Website unter “Members” findet. Wir tauschen uns via Videokonferenzen u.ä. online aus und treffen unsere Entscheidungen gemeinschaftlich und gleichberechtigt.
 
 

Wie kommt es, dass ihr euch zusammengetan habt?

Die Idee, eine freiwillige und offene Vernetzungsplattform für die Subkultur der Stadt Cottbus zu schaffen, entstand schon vor der Corona-Krise: Ende Dezember/Anfang Januar begannen dazu die ersten Gespräche. Der inspirierende Gedanke ist ganz simpel: mehr Kommunikation und Kooperation untereinander schadet selten und ermöglicht zudem, mit einer Stimme nach Außen zu sprechen. Frei nach dem Motto: “Wenn Bar X Problem Y hat und allein keine Lösung findet, lässt sich dies gemeinsam besser erreichen.”
Im Januar, Februar und März wurden immer mehr Kulturschaffende verschiedener Stömungen angesprochen und eingeladen sich zu beteiligen. In diesen gerade anfänglichen Prozess grätscht uns nun die Corona-Krise hinein; verleiht dem Vorhaben einen ganz konkreten Anlass, die Kooperation zu vertiefen. Während allein der beratende Austausch über die neue Situation mit den folgenden Ängsten, Sorgen und auch Regularien schon half, diese schneller und einfacher zu verstehen, entstand der Wunsch, die Kräfte auch auf andere Art und Weise zu bündeln. So entstand die gemeinsame Spendenkampagne und Folgeprojekte, die ermöglichen, während der Kontaktsperre einen Teil des Kulturlebens aufrecht zu erhalten. Ohne vereinte Kräfte wäre vieles davon schlicht nicht möglich gewesen oder untergegangen.

 

 

Wie steht es um eure Existenz?

Das lässt sich nur sehr schwer für alle Akteur*innen verallgemeinernd sagen: Zum einen, da es schwer ist, die Situation einer Konzertlokalität mit der von z.B. freischaffenden Künstler*innen zu vergleichen, zum anderen weil selbst die Beteiligten ‘gleicher Kathegorie’ in stark unterschiedlichen Situationen stecken. Darüberhinaus haben zwar alle Beteiligten sofort die Hilfen der ILB beantragt, angekommen sind diese aber bisher nur bei einigen. Ganz grob lässt es sich vielleicht so sagen: Diejenigen, die bereits Hilfsgelder erhalten haben, werden vermutlich zumindest die nächsten 2-3 Monate nicht Insolvenz anmelden müssen. Was danach geschieht, ist aber weiterhin äußerst unklar.

 

 

Wie kann man euch helfen?

Zum einen natürlich, indem man unsere gemeinsame Spendenkampagne bei Startnext unterstützt. Wer uns unabhängig davon finanziell unterstützen möchte, kann auch direkt Spenden auf unser gemeinsames Konto überweisen. Die zugehörige IBAN lautet: DE45 1805 0000 0190 0853 80 – Kontoinhaber: Kulturforum Cottbus e.V.
Ansonsten sei natürlich noch darauf hingewiesen, dass wir mitnichten die gesamte Cottbuser Kulturszene abbilden, noch den Anspruch erheben dies zu tun. Andere Clubs, Bars, Bands, Künstler*innen etc. haben teilweise eigene Spendenaufrufe oder ähnliches gestartet – und je mehr Beteiligte aus dem Kultursektor durch diese Krise schaffen, desto bunter und besser ergeht es uns allen hinterher. Insofern wären wir auch eine Hilfe, sollte Anderen unter die Arme gegriffen werden müssen. Solidarität funktioniert nicht nur in eine Richtung.
Zudem hilft es uns ungemein, wenn unser Aufruf und die anderweitigen Aktionen wie Streams etc. weiterverbreitet werden. Unsere Facebook-Seite zu Liken und die dort geposteten Beiträge zu teilen, schafft eine größere Öffentlichkeit für unsere Notlage und ist alles andere als ein verschwindend geringer Beitrag bei sehr geringem Einsatz. Sollten uns noch weitere Wege einfallen werden wir es euch auf dieser Website und unserer Facebook-Präsenz wissen lassen. 🙂

 

 

Was ist eurer finanzielles Ziel?
 
Ein konkretes finanzielles Ziel ist schwer zu benennen, da bisher nicht klar ist, wie lang genau das Verbot zur Durchführung von Konzerten, Parties, etc. gilt. Die bisherigen Fristen beinhalten ja immer auch die Chance auf Verlängerung. Im Zusammenhang mit der Antwort auf die Frage, wie es um unsere Existenz steht (s.o.), lässt sich diese Frage nur so beantworten: Das, was wir benötigen um Insolvenzen über den Zeitraum der Krise zu verhindern. Wie lang dieser Zeitraum genau anhält und wieviel Geld das genau wäre, hängt nicht nur miteinander zusammen, es lässt sich auch aus anderen Gründen bisher nicht abschätzen.Was sich jedoch sagen lässt: Sollte etwas von dem gespendeten Geld am Ende übrig bleiben, werden wir uns natürlich Mittel und Wege überlegen, es der Kultur im Ganzen und damit auch wieder unseren Unterstützer*innen zugute kommen zu lassen.
 
 
Wofür wird das Geld benötigt?
 
Es kommt euch wahrscheinlich inzwischen zu den Ohren wieder heraus, weil das Problem so viele betrifft und schon so oft darüber berichtet wurde, aber: Geschlossene Locations bedeuten laufende Kosten in Form von Gehältern, Miete, Strom, Versicherungen und so weiter bei ausbleibenden Einnahmen. Wer diese nicht zahlen kann, geht insolvent (und Angestellte verlieren dabei zwangsläufig ihren Job). Das Geld wird der gegenwärtigen Situation entsprechend primär benötigt, um diesen letzten Schritt zu verhindern. Davon abgesehen ist jedoch nicht geplant, dass unsere Kooperation mit dem Überstehen der Pandemie enden wird: Geplant sind für die Zukunft unter anderem die Anschaffung von flexibler Bühnentechnik, um in allen Stadtteilen mit Konzerten und Festen aktiv zu werden und die Attraktivität der Stadt für Bewohner*innen, Student*innen und (zum Beispiel im Zuge des Strukturwandels) Zuziehende und Rückkehrer*innen zu erhöhen. Auch gemeinsam gestaltete Open-Air-Festivitäten und andere Möglichkeiten der gemeinsamen Kulturgestaltung sind für die Zukunft ins Auge gefasst.